Biwak

Biwak 2026

In jedem Jahr laden die Ratinger Jonges eine Woche nach dem großen Schützenfest alle Bürger und Bürgerinnen Ratingens zu ihrem traditionellen Biwak ein. Bereits zum fünften Mal richteten sie dieses Fest auf der Seeterrasse neben der Stadthalle aus, einem Ort, dem viel zu wenig Aufmerksamkeit im Stadtgeschehen zukommt. Das wurde deutlich, als der Baas der Ratinger Jonges in seiner Begrüßungsrede auf den wiederbelebten Springbrunnen im See hinwies, den etliche Besucher zum ersten Mal erblickten.

Trotz der Hitze war das Fest auch diesmal wieder gut besucht. Erste Gäste kamen schon eine Stunde vor offizieller Eröffnung, obwohl die schönste Zeit erst Stunden später anbrach, als die Sonne hinter den hohen Bäumen verschwand und sich auf der Terrasse bei angenehmen Temperaturen ein wirklich schönes Sommergefühl einstellte. Unter den zahlreich aufgestellten Sonnenschirmen und Pavillons ließ es sich gut bei Bier, Wein und anderen Getränken plaudern und diskutieren. Am gut frequentierten Getränkewagen des Stadthallen-Caterers und an den Tischen wurden die Gäste aufs vortrefflichste bedient, ergänzt durch einen Food-Truck, an dem es Gegrilltes und Salate gab.

Um 18:30 Uhr eröffnete Edgar Dullni, Baas der Ratinger Jonges, bei voll besetzten Tischen und Bänken das Fest. Gleich zu Anfang begrüßte er den diesjährigen Schützenkönig Stefan Huber mit seiner Frau, der es sich nicht nehmen ließ, als langjähriger Ratinger Jong bei dem Biwak dabei zu sein. Wie jedes Jahr waren der Einladung der Jonges auch viele Vertreter der lokalen Parteien und Heimatvereine gefolgt. Neben den Mitgliedern des Vereins – meist in Begleitung ihrer Ehefrauen, waren viele neue Gesichter zu sehen. Das Biwak der Jonges steht allen Bürgern und Bürgerinnen offen.

Der Alleinunterhalter Frank Spehl gestaltete den Abend souverän, stimmte mit wohltönender Stimme bekannte und weniger bekannte Schlager und Hits aus den 80-er Jahren an und animierte etliche Gäste zum Tanzen im dafür hergerichteten Seepavillon. Beim Schein von Windlichtern auf den Tischen, einem kühlen Lüftchen und klangvoller Musik ging das Fest gegen 23 Uhr zu Ende. Der Baas musste zum Schluss bekennen: „Das war ein hervorragend organisiertes Fest mit gutem Zuspruch trotz Ferienzeit.“